Dienstag, 15. Januar 2013

Whenever I remember ... - Mihai Eminescu



Whenever I remember the two of us, my dear,
The boundless ice-bound ocean does to my mind appear:
In darkly clouded heavens no twinkling of a star,
Save for the moon that hovers, a yellow speck, afar;
Over the endless ice-floes that the wave hurls and swings
A lonely bird keeps sailing with heavy, weary wings,
While his beloved companion has flown away, abreast
Of many others flocking to vanish in the west.
In vain does he look after his mate with aching eyes;
And now, no more regretful, no more elate, he dies,
Recalling in a moment whate'er was long ago.
.....................................................................................
The distance that divides us does mercilessly grow,
And ever more I'm lonesome, more heart-sick and forlorn,
While you melt in the dawning of the eternal morn.

[Translation by Leon Levitchi]

Eminescu's poetry is nothing but a plea for dis-alineation. For liberating the individual as well as the community from any servitudes. The premise being the identification of existential contradictions, reducible to the schema Good-Evil, to the variant possible - impossible, to that of "will" and "can", of being aware of limits as well as of discerning beyond them the fascinating continent of revelations geometrized by eyes capable to discern the fantastic. 

Aurel Martin, about Mihai Eminescu (15th of January, 1850 - 15th of June, 1889)

Sonntag, 23. Dezember 2012

Liebe Freunde, die schönsten Winterwünsche...

Die kleinen Schüler meines Deutschunterrichts haben sich am Ende des Semesters vorgenommen, für ihre Eltern ein Gedicht auf dieser Sprache zu erfinden. Aber ich durfte ihnen kein Buch in diesem Sinne zur Verfügung stellen und blieb nur eine einfache "Schreiberin" der kurzen doch ausdrucksvollen Wörter. Diese Deutschstunde wird vielleicht für immer in meinen Gedanken ruhen. Denn sie sind meine Kinder auch und eine solche Idee ihrerseits zählt zu meinem Behagen als Lehrerin. Ich bin nur dagesessen und habe die wunderschöne Botschaft der Treuherzigkeit niedergeschrieben.


Und ich kann keine bessere Worte finden, um euch allen Alles Beste für diesen Winter zu wünschen.  




Liebe Freunde,



Schaut´ mal raus´:

Es schneit! Es schneit!

Der Schnee ist weiSS.

Der Schnee ist kalt.






Kommt, bauen wir einen Schneemann!

Kommt, lachen wir auf dem Schlitten!

Kommt schnell ins Haus!

Wir schmücken den Tannenbaum.

Wer kommt? Wer kommt?

Der Weihnachtsmann!


Liebe Freunde,

Frohe Weihnachten
UND EIN GUTES, NEUES JAHR!






Freitag, 14. Dezember 2012

Der riesengroße Schneemann



            Kurz vor Weihnachten entdeckten Hans und Liese im Schaufenster des Spielzeugladens von Fräulein Holzapfel am Karolienenplatz eine bildhübsche Puppe mit echten Haaren und Schlafaugen und ein wunderschönes Segelschiff. Sie waren so begeistert davon, daß sie sofort nach Hause rannten und einen neuen Wunschzettel für den Weihnachtsmann schrieben, mit dem Text: "Die Puppenküche und die Eisenbahn, die wir uns gewünscht haben, wollen wir nicht mehr haben. Wir wollen die Puppe und das Segelschiff aus dem Schaufenster von Fräulein Holzapfel!" Sie legten den Wunschzettel wie den ersten aufs Fenstersims und beschwerten ihn mit einem Stein, damit der Wind ihn nicht wegblasen konnte.
            Am nächsten Tag fiel ihnen dann etwas Schreckliches ein. Möglicherweise verkaufte Fräulein Holzapfel die Puppe und das Segelschiff schon heute oder morgen an andere Leute, und wenn der Weihnachtsmann zu ihr zum Einkaufen kam, waren nur noch andere Spielsachen zu haben?! - Zehn Minuten später standen sie heftig schnaufend vor Fräulein Holzapfel im Spielzeugladen. "Wir möchten Sie fragen, ob Sie nicht die Puppe und das Segelschiff für den Weihnachtsmann zurücklegen wollen!" sagte Liese. "Wir haben die Sachen nämlich auf unseren Wunschzettel geschrieben!"
"Ach!" seufzte Fräulein Holzapfel. "Ich fürchte , der Weihnachtsmann kommt in diesem Jahr überhaupt nicht zu mir zum Einkaufen! Es kauft ja so gut wie niemand etwas bei mir. Alle Leute gehen in die großen Kaufhäuser in der Stadt!"
Für Hans und Liese war das eine böse Überraschung. Mit langen Gesichtern verließen sie den Laden. "Man müßte halt dafür sorgen, daß der Weihnachtsmann hierher kommt!" meinte Hans schließlich. Liese nickte. "Ja, aber wie?" Ihr fiel nichts ein. Auch Hans fiel nichts ein. So gingen sie niedergeschlagen nach Hause.
In der folgenden Nacht träumte dann Liese von einem riesengroßen Schneemann; der spazierte durch die Stadt, und alle Leute drehten sich nach ihm um. Da wußte Liese am nächsten Morgen, wie man dafür sorgen konnte, daß der Weihnachtsmann zu Fräulein Holzapfel kam. Schon vormittags machte sie sich mit Hans daran, vor dem Spielzeugladen einen Schneemann zu bauen. Als der aber fertig dastand, war Liese nicht zufrieden mit ihm. Sie sagte: "Er ist viel zu klein, als daß den Weihnachtsmann Lust kriegen könnte, ihn anzugucken! Er muß noch viel größer werden!"
Liese lieh sich deshalb von Fräulein Holzapfel einen Stuhl, damit sie an dem Schneemann höher hinaufreichte. Eine Viertelstunde später kamen dann zufällig drei Anstreicherlehrlinge mit einer Leiter vorbei. Als die hörten, um was es ging, halfen sie tüchtig mit. Da war der Schneemann schon bald vier Meter hoch. Doch in Lieses Augen war er immer noch zu klein. "Er muß noch größer werden!" sagte sie.
Mittlerweile hatten sich auch eine Schar Buben und einige Männer eingefunden und halfen mit, den großen Schneemann zu bauen. Einer von den Männern war mit dem Hauptmann der städtischen Feuerwehr befreundet; mit dem telefonierte er jetzt vom nächsten Telefonhäuschen aus. Da kam wenig später mit lautem "Tatü! Tatü!" ein großes rotes Feuerwehrauto angesaust. Die Feuerwehrmänner fuhren die lange, lange Leiter aus und halfen nun ebenfalls beim Bau des Schneemannes mit.
Da stand zwei Stunden später vor dem Schaufenster von Fräulein Holzapfel ein wunderschöner Schneemann; der war fast zehn Meter hoch. Er trug als Hut eine umgestülpte Waschbütte auf dem Kopf, als Augen hatte er zwei Briketts und als Nase hatte er eine große Zuckerrübe im Gesicht. Einen so riesengroßen, herrlichen Schneemann hatte man bis dahin noch nie in der Stadt gesehen. Im Nu war der Karolinenplatz schwarz vor lauter Menschen, die ihn sich anguckten.
Und jeden Tag kamen andere Leute und sahen sich den Schneemann an. Und weil sie nun schon einmal da waren, gingen viele in den Spielzeugladen von Fräulein Holzapfel hinein und kauften Weihnachtsgeschenke. Offensichtlich ließ sich auch der Weihnachtsmann von dem riesengroßen Schneemann anlocken und kaufte bei Fräulein Holzapfel ein. Am Heiligen Abend war der Spielzeugladen jedenfalls restlos ausverkauft! Alle Regale waren leer!

Hans und Liese aber fanden an diesem Heiligen Abend unterm Weihnachtsbaum nicht nur die gewünschte Puppe und das Segelschiff, sondern auch die Puppenküche und die Eisenbahn, die sie auf den ersten Wunschzettel geschrieben hatten. Da waren sie ganz fassungslos; sie dachten sich: "So brav, daß wir das verdient hätten, sind wir ja nun wirklich nicht gewesen!"                                              

Daß ihnen nicht der Weihnachtsmann, sondern Fräulein Holzapfel die Puppe und das Segelschiff geschenkt hatte, aus Dankbarkeit für ihre Hilfe, haben Hans und Liese nie erfahren. Bis heute nicht.

Unbekannter Verfasser

Mittwoch, 28. November 2012

BACH FÜR KINDER

Eine musikalische Reise mit dem Quintessence Saxophone Quintet/ Deutschland
Kulturzentrum Reduta
str.Apollonia Hirscher nr. 8
Donnerstag, 20. Dezember 2012, um 11 Uhr


 
Das Deutsche Kulturzentrum Kronstadt lädt in der Adventszeit zu einer musikalischen Reise mit den Kindern durch die Barock-Welt von J. S. Bach. Das deutsche Ensemble Quintessence Saxophone Quintet gestaltet am Donnerstag, dem 20. Dezember 2012, um 11 Uhr ein interaktives Konzert im Kulturzentrum Reduta aus Kronstadt. Es werden Stücke von J. S. Bach in Bearbeitung für Saxofon gespielt, wobei Bach zum Jazzmusiker wird und seine Musik eine Verkleidung bekommt, die Bach selbst nie geahnt hätte.
Die Vorstellung richtet sich an Kinder ab 8 Jahren.
Eintrittskarten können im Deutschen Kulturzentrum Kronstadt, str. Lunga 3, Tel: 0268.473104 für 10 RON besorgt werden.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen !

[Anmerkung: Anzeige des Deutschen Kulturzentrums Kronstadt, Rumänien]

Montag, 5. November 2012

Theateraufführung Kohlhaas

10. November 2012, 20 Uhr:
Kohlhaas - Nationaltheater Mannheim
Kulturzentrum Reduta
Ein Stück Erzähltheater frei nach Motiven von Heinrich von Kleists Novelle Michael Kohlhaas. Aus dem Italienischen von Brigitte Korn-Wimmer.


Kohlhaas ist Rosshändler. Sein Besitz ist groß, seine Ehe glücklich, sein Leben vollkommen. Bis er Opfer eines üblen Scherzes wird und seine beiden besten Pferde an den Freiherrn von Tronka verliert. Kohlhaas fordert sein Recht ein, doch er wird nicht gehört – weder vom Freiherrn, noch vom Staat. Und so startet Kohlhaas seinen eigenen Rachefeldzug: Er verkauft seinen gesamten Besitz, jagt dem flüchtigen Freiherrn hinterher und legt alle Städte in Schutt und Brand, in denen dieser sich versteckt. Ein Heer aus anderen Rechtslosen sammelt sich hinter Kohlhaas, und bald ist Kohlhaas’ Name in aller Munde. Ehe er sich versieht, ist aus dem rechtschaffenen Bürger ein mordender Terrorist geworden.

Eine der kunstvollsten Novellen der deutschen Literatur als Solo für die Bühne: Starkes Erzähltheater mit Uwe Topmann, das gleichermaßen auf die Sprachgewalt der Vorlage als auch auf die Kraft der Reduktion setzt.

Kartenverkauf: 15 RON - Deutsches Kulturzentrum (str. Lunga nr.31)

Donnerstag, 25. Oktober 2012

BACKYARD JAZZ ORCHESTRA

Donnerstag, den 1. November 2012, um 19 Uhr, Oper Kronstadt
Nicolas Simion Trio
Petra Acker Trio
The Backyard Jazz Orchestra (Deutschland)


Der akustische Balkan reicht von griechischem Rembetiko über die Blechblasattacken der südosteuropäischen
„Orkestars“ bis zu den rumänischen Tangovarianten. Die Jazzer Peter Ewald (Tenorsaxofon) und Stefan
Schultze (Piano) aus Deutschland haben mit bekannten Kollegen und jungen Nachwuchsmusikern aus der Region auf Einladung des Goethe-Instituts eine Bigband zusammengestellt, die die Facetten des Balkan Jazz aufgreift und sie zu einem eigenen Sound weiterentwickelt. Die Band geht nach den Workshops im letzten Jahr und einem Konzert in Köln nun auf Tournee.
Bandmitglieder sind u.a. Nicolas Simion (Saxofon, RO), Martin Lubenov (Akkordeon, BG), Fedor Ruskuc (Bass, SRB) und Daniel Schröteler (Schlagzeuger, DE).


Kartenverkauf: Oper Kronstadt

[Anmerkung: Anzeige des Deutschen Kulturzentrums Kronstadt, Rumänien]
 

Sonntag, 21. Oktober 2012

Zweisprachige Lesung HORST SAMSON

Zweisprachige Lesung Deutsch-Rumänisch mit dem rumäniendeutschen Autor
HORST SAMSON
Librăria OKIAN
str. Mureşenilor nr.1
Dienstag, 23.10.2012, um 17 Uhr

Das Deutsche Kulturzentrum Kronstadt lädt zu einer zweisprachigen Lesung Deutsch-Rumänisch mit dem rumäniendeutschen Autor Horst Samson, am Dienstag, den 23.10.2012, um 17 Uhr, in der Okian-Buchhandlung ein. Horst Samson ist ein bekannter Dichter schon seit den 70-er Jahren, als er zusammen mit Herta Müller, Richard Wagner, William Totok oder Helmuth Frauendorfer im Literaturkreis der „Aktionsgruppe Banat“ und später in den 80-er Jahren im „Adam-Müller-Guttenbrunn“-Literaturkreis mitwirkte. Er erhielt wichtige Literaturpreise im Inn- und Ausland, wie den Lyrikpreis des Rumänischen Schriftstellerverbandes (1981), den Adam-Müller-Guttenbrunn-Literaturpreis (1982), den Nordhessischen Lyrikpreis (1992) oder den Meran-Förderpreis (1998).
Horst Samson schreibt in erster Linie Lyrik, die seit 1976 in Anthologien und Literaturzeitschriften veröffentlicht wurde. Er debütierte 1978 mit dem Gedichtband „Der blaue Wasserjunge“ und ließ ab diesem Zeitpunktregelmäßig weitere Gedichtbände bis ins Jahr 2000 erscheinen. Im Rahmen der Kronstädter Lesung werden Texte aus verschiedenen Bänden und mehreren Zeitabschnitten vorgestellt.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
 
[Anmerkung: Anzeige des Deutschen Kulturzentrums Kronstadt, Rumänien]