Donnerstag, 1. Dezember 2011

1 Dezember - Rumänien, ein Märchenland

Es gibt welche Wunder in unserem Land, die durch Wörter nicht ausgedrückt werden können. So viel Segen wurde diesem Märchenland erteilt.... Weil wir noch immer an Märchen glauben...

Vlads Fotos sprechen heute mehr als meine in Wörter ausgedrückten Beschreibungen:




Quelle: http://vlad-dumitrescu.blogspot.com/

Mittwoch, 26. Oktober 2011

König Mihai I. von Rumänien

König Mihai I. von Rumänien wurde am 25.10.1921 in Sinaia geboren.
Er war von 1927 bis 1930 sowie von 1940 bis 1947 rumänischer König.
1945 1930
Er ist der Sohn des rumänischen Thronfolgers Prinz Carol und seiner Frau, Prinzessin Elena von Griechenland und Dänemark. Als fünfjähriger bestieg er bereits 1927 den rumänischen Thron, nach dem Tod seines Großvaters Ferdinand, da sein Vater wegen seines Lebenswandels auf die Thronfolgerechte hatte verzichten müssen. Während dieser ersten Regierungszeit Mihais führte sein Onkel, Prinz Nicolaus, die Regierungsgeschäfte.
Am 6.06.1930 kehrte Carol aus seinem Pariser Exil nach Rumänien zurück und bestieg den Thron. Er regierte bis zum 06.09.1940. Er geriet innenpolitisch unter Druck, da während seiner Amtszeit große Gebietsverluste (Bessarabien, Nordbukowina, Süddubrodscha, Nord-Siebenbürgen) erfolgten.
Mihai I. wurde zwar wieder König, die tatsächliche Regierungsgewalt besaß aber der General und zum "Führer" ausgerufene Ion Antonescu.
2002
Als die Rote Armee im Sommer 1944 zum Großangriff auf Rumänien ansetzte, entließ Mihai Antonescu aus dem Amt, wechselte die Seiten und erklärte dem Deutschen Reich den Krieg.
Nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs regierte Mihai, der aus dem Hause Hohenzollern-Sigmaringen stammt, als Staatsoberhaupt mit stark eingeschränkten Befugnissen weiter, bis er am 30. Dezember 1947 von den herrschenden Kommunisten zur Abdankung und zum Verlassen des Landes gezwungen wurde. 1947 heiratete er Anna aus dem Hause Bourbon-Parma. Das Paar hat heute fünf Töchter.
Bis zum Sturz des Ceausescu-Regimes lebte Mihai im Schweizer Exil.
Seitdem residiert er offiziell wieder im Elisabeth-Palast in Bukarest.

Sonntag, 24. April 2011

Zu Hause, Oster, im Fruehling

 Die Phantasie wird aus der Wirklichkeit abgeleitet, weil die Wirklichkeit sehr leicht in etwas Phantastisches umgewandelt werden kann, wobei die Umwandlung der Phantasie in Wirklichkeit ein viel zu komplexerer Weg darstellt. Aber es gibt auch Situationen, unabhaengig von der Anzahl der gebrauchten, abgeleiteten oder zusammengesetzten Woerter, unabhaengig von der Art der Ausdruecke, wenn diese vergeblich und ueberschuessig sind. So dass eine Zeit kommt, wenn nicht einmal der Schriftsteller mit all seinem Willen keine Darstellungen mehr benutzt und im Schreiben fuer Folgendes einfach schweigt:

















Dienstag, 5. April 2011

Rumänien, in der Stadt





Ich bin auf dem Land groß gewachsen, aber “die Großartigkeit” der gegenwärtigen Gesellschaft erzielte meinen Umzug in die Stadt. Und auch wenn ich auch weiter auf dem Land gewohnt hätte, sollte ich pendeln. Also, ob ich will oder nicht, verwandelt sich die Stadt in einem Zustand der aktuellen Gegenwärtigkeit. Und, ob wir wollen oder nicht, müssen wir uns daran anpassen.

 
Ich habe vorher gesagt, dass die Leuten in der Stadt egoistisch sind. Ich habe das infolge meiner persönlichen Erfahrungen festgelegt: je großer die Stadt, desto mehr erkennbar ist das Egoismus. Weil da ein Kamf bezüglich Haben und Sein durchgeführt wird, den man mit jedwelchem anderen Kampf nicht vergleichen kann, obwohl dieser nicht gerecht ist.  Und so werden die Menschen egoistisch, weil sie die Anderen vergessen und nur für sich allein kämpfen. Niemand hat gesagt, dass die Menschheit sich nicht entwickeln sollte. Aber die Entwicklung bedeutet nicht luxuriösere Wohnungen, größere Häuser, wertvollere Bankkontos, Markenartikel, Einkäufe in Hypermarkets. Es existiert eine Grenze des Überlebens, die wir immer überschreiten, aber wer sich so entwickelt wird nie bei den Fragen „warum“ und „wozu“ gelangen.



Weil wir in unserer täglichen Tätigkeit vergessen, dass die Stadt auch schön sein kann. Die Straßen sind keine gerade Linien, worauf wir rennen müssen, ohne anzuhalten. Diese können sich in spektakulären Promenaden zur Entspannung und Freude umwandeln, nur so in einer Idee des Spazierganges. Die Museen und geschichtlichen Gebäuden sollen nicht nur touristische Ziele sein. Manchmal vergessen wir, dass die Altstadt vor Jahren ein schöner Platz war und dass noch Menschen existieren, die das schätzen. Und wenn wir diesen Plätzen nicht ausweichen, dann geben wir ihnen ein Zeichen des Erachtens. Die Kaffees und die Restaurants sind keine einfache Stellen zum Kaffeetrinken oder zum Essen. Sie werden wirkliche Netzwerke der Sozialisierung, aber nur dann wenn wir das eigentlich wollen.

 
Wenn wir unsere Rolle in der Stadt, aber auch die Rolle der Stadt für uns erkennen, wobei wir Haben und Sein ausschließen, dann können wir wieder Menschen werden. Glückliche Menschen, von der Stadt gefreut. Weil der Kampf nicht mit Anderen ist und wir führen keinen Wettbewerb mit Anderen. Wir sollen mit uns selbst kämpfen und wettbewerben. Wenn Wille existiert, dann wird die Stadt nicht das Böseste aus uns heraus holen, sondern nur was gut ist. Auch die Stadt kann uns lehren, dass das Respekt keine Belastung ist, dass ihre Wände nicht kalt und begrenzend sind, wie wir jetzt sind. Die Stadt erzählt und so viele Märchen, mit jedem Schritt. Und dann, wenn der Kampf mit uns selbst ein Schritt vor dem Sieg gebracht ist, wenn wir für das Lernen offen sind, werden wir sicherlich die Schönheit der Stadt und der darin lebenden Menschen erkennen. Weil die Stadt nicht egoistisch sein will und folglich auch nicht ist. Sie schenkt sich uns in ihrer Gesamtheit. Und, obwohl hie und da Mängel vorkommen, hat sie uns inmitten des Kampfes mit uns selbst geworfen, damit wir diese ihr entfernen.  

Die Stadt bedeutet Menschen. Sie haben sie gebaut und geformt, wie sie gegenwärtig aussieht. Und das Spektakuläre steckt nicht in den Gebäuden, auf den Straßen, auch nicht in Museen oder Restaurants. Sondern in den Menschen.
 
Nur dass die Stadt manchmal in ihrer Enttäuschung bezüglich der Vergessenheit seitens der Menschen weint. Sie haben es wo immer eilig, nur so für sie selbst, in Egoismus, wobei sie vergessen, dass für alles, was sie sind und haben, von Zeit zur Zeit der Stadt danken sollen: mittels eines einfachen Spazierganges, mittels eines Kaffees auf einer Terrasse in Zentrum oder mittels einer einfachen Gedanke an die Stadt. 

Mittwoch, 23. März 2011

Rumänien, auf dem Land



Für mich ist mein Land etwas Anderes als das, was die Politiker möchten. Ich verstehe die aktuelle Politik nicht, vielleicht wegen meiner Art und Weise zur Vereinfachung der Dinge kann icht nicht verstehen, was so kompliziert sein konnte, etwas zu verändern. Deshalb, habe ich an einem bestimmten Zeitpunkt festgestellt, dass ich überhaupt nicht mehr daran interessiert bin. Meine Enttäuschung besteht darin, dass alle Rumänen vergessen haben, woher sie kommen. Auch die, die im Land geblieben sind, auch die, die im Ausland arbeiten. Für mich ist aber Rumänien einfach und schön.
 
Natürlich bin ich diesbezüglich subjektiv, aber bei einer genaueren Untersuchung kann man feststellen, dass eine Person, die in einem Land geboren wurde und dort ein Teil seiner Jugend gelebt hat, dieses Land als eigenes betrachtet. Manchmal möchte diese Person weggehen, aber es bleibt noch immer das Land, das der Seele gehört.
 
Ich glaube, dass die Ewigkeit auf dem Land geboren wurde. Aber nicht in einem jedwelchen Dorf, sondern in dem rumänischen Dorf. Dort bin auch ich groß gewachsen, in seiner Ewigkeit. Und, obwohl Rumänien voll Moderne ist, die vom Westen herkommt und auf westlicher Weise angepasst wird, unabhängig von den Bemühungen einiger uns zu ändern oder zu verprellen, gibt es keine Gefahr bezüglich des Verlustes dessen, was uns gehört.

Ich erinnere mich an meinem ersten „Streifzug“ in die deutsche Welt der Universitäten, als ich gefragt wurde, was könnte mir so sehr in Rumänien gefallen. Meine Antwort war: der Spiel der Spatzen in dem Staub der Erdstraßen. Natürlich haben meine Kollegen mich nicht verstehen können, sie hatten seit Langem Asphaltstraßen überall. Ich kann mich damit noch anpreisen, dass unsere Straße noch nicht von Asphalt überdeckt wurde. Im Wind ist es Staub, im Regen ist es Schlamm. Und es bleibt doch meine Straße. Und die Spatzen haben immer noch Spaß auf dieser Straße.
 
Auch auf dem Land habe ich die gastfreundlichsten Leute gefunden. Ich möchte niemanden  beeinträchtigen, aber im Stadt sind die Leute egoistisch. Dort, auf dem Land, sind sie daran gewohnt, alles, von Erde bis zu Jahreszeiten, mit Anderen zu teilen. Sie haben sich daran gewohnt, gut und geduldig zu sein. Zu glauben, unabhängig von ihrer Glaube. So glaube ich auch, dass das rumänische Dorf näher an Gott und Glücklichkeit ist.

Ich denke überhaupt nicht an Armut. Auf dem Land ist die Armut leichter zu ertragen. Sie wird von dem Wald erwärmt und von der Erde ernährt.
 
Auch als einfach und schön betrachte ich den Verkauf von Rotzwiebeln seitens der Dorfbewohner aus Mândra, Fogarasch, vor ihren Haustoren, auf der großen Straße, welche diesmal asphaltiert ist. Nicht nur weil ich Rotzwiebel mag, aber ich habe mich immer im Verhältnis zu diesen Leuten betrachtet.  Weil sie Geld für ihre Arbeit während des Sommers verdienten. Von ihnen habe ich gelernt, dass die Zufriedenheit der eigenen Arbeit und ihrer Ergebnissen mit Nichts vergleichbar ist. Und falls du, als Person, keine Anstregung für dich selbst zeigst, dann bleibt einfach Nichts, als die persönlich Zusage, dass du einfach Nichts bist. Auch in der Geschichte haben uns die Bauern das gelehrt, unabhängig ob sie frei oder Untertanen waren, dass die Arbeit unter jedwelcher Form eine besondere Eigenschaft darstellt, sie veradelt und zeigt den Weg in die Freiheit. 

Ich mag Leute nicht, die seit immer Geld und Luxus hatten. Sie haben keine Ahnung was eigentlich zu leben bedeutet, vom vollen Herzen zu arbeiten, weil eine andere Alternative einfach nicht existiert; sie haben keine Ahnung was bedeteut, etwas mit eigenen Kräften zu erhalten.   

Deshalb entdecke ich mich immer wieder in dem rumänischen Dorf. Die Kraft dieses kollektiven Beispiels macht die Vereinfachung in sich selbst von Allem und Allen viel leichter und natürlicher. Man versteht den eigentlichen Sinn des Lebens, man lernt was man sich wünschen soll, man kommt näher an wunderbaren und einheitlichtlichen Naturlandschaften und langsam, langsam auch an Gott.  

Montag, 7. März 2011

Im Schloßgarten von Heidelberg

Ich sitze hier.
Allein.
Und bin doch hier
gar nicht allein.
Denn hinter mir ist die Vergangenheit so schön versteinert,
denn vor mir versteinert sich schon die Gegenwart.
Und mir wäre es, als ob die Zukunft vorbei fliege... .
Doch meine Augen starren in den blauen Himmel,
doch meine Füße streicheln das grüne Gras,
aber der Wind weht nur in eine Richtung.
Und ich sitze hier.
Allein.
Im Schloßgarten von Heidelberg.

(im Sommer 2004 geschrieben)